13. November 2019

 

Der Begriff Big Data fällt häufig im Zusammenhang mit großen internationalen Unternehmen. Doch gerade in Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung verbinden sich mit dem Terminus jede Menge Chancen für den Mittelstand - auch kleine Unternehmen können vom Rohstoff des 21. Jahrhunderts profitieren.

Was versteckt sich hinter dem Begriff Big Data?

Frei übersetzt bedeutet Big Data eigentlich nichts anderes als enorme Datenmengen oder auch Massendaten. Per Definition sind das große, schnelllebige und komplexe Daten, die mit manuellen oder konventionellen Datenverarbeitungsmethoden nicht mehr strukturiert und ausgewertet werden können.

Viele KMU hüten jede Menge Daten, die unsortiert gespeichert werden. Unter der Prämisse, dass diese irgendwann noch einmal benötigt werden. Dabei könnte sich gerade diese Ansammlung als wahrer Schatz entpuppen. Relevante Kundendaten können dazu dienen, bestehende Geschäftsprozesse und die Beziehung zum Kunden nachhaltig zu optimieren. Das Ziel dabei ist es, diesen und seine geschäftlichen Belange besser zu verstehen und auf Wünsche und Anforderungen besser eingehen zu können, um einen Wettbewerbsvorteil zu generieren.

Big Data und der Einfluss auf den Mittelstand

Für viele KMU ist die individuelle und intelligente Auswertung digitaler Daten noch ein Wagnis in Richtung Neuland, obwohl ein Großteil sich bereits dem Thema zuwendet. Dabei gelten Global-Player als wichtige Initiatoren und Vorbilder. Trotzdem scheuen viele kleine und mittelständische Unternehmen die Folgen und Entwicklungen, die der Einsatz von Big Data mit sich bringt. Wichtige Einflussfaktoren, die zu diesem Umstand beitragen, sind unter anderem die mangelnde Bereitschaft der Führungspositionen, der Fachkräftemangel und nicht zuletzt die strengen Datenschutzbestimmungen. Dabei sind die Chancen, die sich durch diese großen, oftmals bereits vorliegenden, Datenmengen ergeben von großer Bedeutung. Sie können Aufschluss über viele Facetten des (potenziellen) Kunden geben, wie zum Beispiel das Kaufverhalten. Aus vorangegangen Bestellungen und Aktionen lassen sich eine Menge an Variablen wie Interessensbekundungen, Zahlungsbereitschaft und viele weitere Details herauslesen und gezielt für Marketingzwecke einsetzen.

Die Kehrseite der Medaille

Natürlich birgt die Nutzung und Speicherung von Massendaten auch Risiken - und das ist garantiert auch nicht unberechtigt. Nicht nur der Verlust von Endgeräten, sondern vor allem durch Cyberrisiken, die für Hacker und Datendiebe in Zeiten von Big Data zunehmend an Attraktivität gewinnen, können Daten in die falschen Hände gelangen. Der Verlust oder die unbewusste Weitergabe sensibler Daten kann in vielerlei Hinsicht gerade für KMU existenzgefährdend sein. Deshalb ist Expertise auf diesem Gebiet gefragt, weshalb eine Beratung durch einen Data Analytics Spezialist unabdingbar ist.

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