Das neue Jahr nähert sich mit großen Schritten und ebnet den Weg für neue IT-Trends. Bereits in diesem Jahr zeichneten sich deutliche Entwicklungen ab, in welche Richtung die Reise 2021 geht. Nicht alles fällt dabei auf die Corona-Pandemie zurück, auch wenn diese einige Faktoren maßgeblich beeinflusst hat. Das sind die wichtigsten IT-Trends 2021 im Überblick:

Arbeiten 3.0: Dezentral auf Erfolgskurs
Das vergangene Jahr hat vielen Betrieben so einiges abverlangt. Zentrale Unternehmensstandorte, die einst Dreh- und Angelpunkte des eigentlichen Geschehens waren, wurden nach Möglichkeit durch Homeoffice abgelöst.
Die Corona-Krise hat den Wandel der Arbeitskultur so weit vorangetrieben, dass das mobile Arbeiten als fester Bestandteil des Büroalltags in die Nähe rückt. Weitere Nachjustierungen im kommenden Jahr könnten das dezentrale Arbeiten als salonfähig präsentieren:

  • Arbeiten 3.0 ermöglicht eine ortsunabhängige und flexiblere Arbeitsweise.
  • Der Einsatz aktueller Technologien fördert die Zusammenarbeit und vereinfacht digitale Prozesse.
  • Natürlich sollten soziale Interaktionen im Unternehmen nicht vernachlässigt werden. Sie sind wichtig und stärken das Betriebsklima.

Big Data: Daten als Rohstoff der Gegenwart
Big Data als Trend der Zukunft? Ja! Das Auswerten riesiger Datenmengen ist schon lange nicht mehr nur den großen Global-Playern vorbehalten. Oftmals horten nämlich auch kleine und mittelständische Unternehmen einen umfassenden Datenschatz. Dieser besteht häufig jedoch aus einer großen Anzahl unstrukturierter Informationen. Einmal ausgewertet, geben diese nicht nur detaillierte Einblicke in laufende Geschäftsprozesse, sondern auch die Möglichkeit, diese gezielter zu steuern.
Dabei muss jedoch gewährleistet sein, dass der Rohstoff des 21. Jahrhunderts stets unter dem Aspekt des Datenschutzes behandelt wird.

Cloud Services: IT-Infrastruktur jetzt cloudfähig machen
Um das Thema Cloud-Services kommt auch im neuen Jahr niemand mehr herum. Zwar ist das Thema nicht neu, aber viele Unternehmen scheuen den Weg in die Cloud noch immer. Grund dafür sind nicht selten Sicherheitsbedenken, wie zum Beispiel:

  • unternehmenskritische Daten verlassen die eigene IT
  • oftmals befinden sich die betroffenen Server im (EU-) Ausland
  • nicht alle Länder unterliegen dem Datenschutz der DSGVO

Auf ein deutsches bzw. sich in der EU befindliches Rechenzentrum zu setzen, kann das Risiko von Datenmissbrauch oder -verlust maßgeblich verringern. Aller Anfang ist schwer, deswegen können auch (erst einmal) einzelne IT-Komponenten ausgelagert werden.

Breitbandausbau: Alles für den digitalen Wandel
Der Ausbau des Breitbandnetzes steht in Deutschland nach wie vor auf der Tagesordnung. Jedoch wird in der neuen Arbeits- und Lebensrealität schnell klar, dass dieser Prozess gar nicht schnell genug gehen kann. Deshalb wird auch im nächsten Jahr mit Hochdruck am Ausbau von Breitband- und vor allem Glasfaserverbindungen festgehalten. Nur so kann ein Unternehmen und dessen Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt werden.

Dieses Thema interessiert mich. Ich möchte gerne weitere Informationen anfordern.